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Wichtige Änderungen zum Babysitterkurs 2017:
Bundesministerium für Familie und Jugend: 03.01.2017:
 
Wir möchten Sie darüber informieren, dass das Bundesministerium für Finanzen mit dem LStR-Wartungserlass 2016 die Anforderungen an pädagogisch qualifizierte Personen, die im Rahmen der steuerlichen Absetzbarkeit berücksichtigt werden, geändert hat.
 
Die wesentlichen Änderungen sind, dass die Betreuungsperson das 18. Lebensjahr vollendet haben muss und eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmass vom 35 Stunden nachweisen muss. Eine pädagogische Qualifikation liegt vor, wenn folgende Ausbildungsinhalte im notwendigen Mindestausmass absolviert wurden:
 

* Entwicklungspsychologie und Pädagogik
* Kommunikation und Konfliktlösung
* Erste Hilfe-Massnahmen der Unfallverhütung im Rahmen der Kinderbetreuung

   
Die Neuregelungen gelten ab der Veranlagung für das Jahr 2017. Erfolgt eine Kinderbetreuung im Jahr 2017, ohne dass die betreuende Person über die für die Abzugsfähigkeit erforderliche Ausbildung verfügt, kann die Ausbildung bis spätestens 31.12.2017 nachgeholt werden. Ab dem Jahr 2018 können die Kinderbetreuungskosten erst ab dem Zeitpunkt steuerlich berücksichtigt werden, ab dem die Betreuungsperson über die erforderliche Ausbildung verfügt.  
   
Für Au-Pair-Kräfte gibt es eine Sonderregelung: Erfolgt die Ausbildung von 35 Stundn innerhalb der ersten beiden Monate des Au-Pair-Einsatzes in Österreich, können die Kosten der Kinderbetreuung ab Beginn des Au-Pair-Aufenthalts berücksichtigt werden.  
   
Als Übergangsregelung kann die Ausbildung über 8 Stunden anerkannt werden, wobei die fehlenden 27 Stunden bis spätestens 31.12.2017 nachgeholt werden müssen. Ab dem Jahr 2008 sind nur noch die 35 Stunden Ausbildungen zulässig.  

 

 

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